Heizung steuern

Heizungsregler

Heizungsregler: Funktion, Arten, Regelverhalten

Heizungsregler sorgen dafür, dass Heizungsanlagen voreingestellte Wunschtemperaturen automatisch erreichen. Sie lassen sich heute intuitiv bedienen und sind oft mit zahlreichen Zusatzfunktionen ausgestattet. So erkennen die Regler, ob jemand zu Hause ist und berücksichtigen die Wettervorhersage beim Einstellen der Heizung. Wir erklären, welche Vorteile moderne Regler bieten und wie diese grundlegend funktionieren.

Mit dem Heizungsregler komfortabel Energie sparen

Moderne Heizungsregler passen Raumtemperaturen optimal an die Bedürfnisse ihrer Nutzer an. So drehen sie die Heizung automatisch herunter, wenn alle schlafen oder aus dem Haus gehen. Noch bevor die ersten aufwachen oder zurückkommen, dreht der Regler die Heizkörper auf. Er sorgt für einen warmen Empfang und spart ganz nebenbei viel Energie.

Systeme wie der Bosch EasyControl sind dabei mit einer App verknüpft. Sie lassen sich auch aus der Ferne bedienen und sogar mit einfachen Sprachbefehlen steuern. Während die Einstellung der Heizung früher ein kompliziertes Unterfangen war, funktioniert das heute automatisch und intuitiv. Mit passenden Funk-Thermostaten lassen sich sogar die Heizkörper in bis zu 20 verschiedenen Räumen individuell steuern. Und das von jedem Ort der Welt.

Moderne Heizungsregler sorgen damit für viel Komfort. Sie erhöhen die Sicherheit und sparen ganz nebenbei hohe Energiekosten ein. Geben Nutzer auch ihrem Installateur den Zugriff frei, ist dieser immer auf dem neuesten Stand. Er erkennt Fehler aus der Ferne und kann diese meist schnell und unkompliziert beheben.

Die Funktionsweise der Heizungsregler

Geht es um das Thema Heizung steuern, sind Heizungsregler wie der Bosch EasyControl unabdingbar. Denn diese wirken so auf die Anlage ein, dass sich Sollwerte wie Raumtemperaturen trotz äußerer Einflüsse möglichst genau erreichen lassen. Damit das funktioniert, vergleichen sie zuvor eingestellte Temperaturen ständig mit der tatsächlich gemessenen Temperatur. Unterscheiden sich beide Werte voneinander, sprechen Experten von einer Regelabweichung. Regler berechnen dann, wie sie diese ausgleichen können, um die gewünschte Temperatur zu erreichen. Wie schnell und wie stark das funktioniert, hängt von der Art der Regler ab.

Stetige Regler überwachen die aktuellen Temperaturwerte und versuchen kontinuierlich, diese an die gewünschten anzupassen. Ob sie schnell oder träge reagieren, hängt von der Reglerart ab. Experten unterscheiden dabei P-, I- und D-Regler. In der Praxis kommen häufig Systeme mit kombinierten Eigenschaften zum Einsatz. Diese verbinden die charakteristischen Regelverhalten und lassen sich optimal auf die gewünschte Anwendung anpassen.

Unstetige Regler reagieren nur dann, wenn der überwachte Wert einen bestimmten Zustand einnimmt. Das bekannteste Beispiel dafür ist der Zweipunktregler, der auch in Bügeleisen zum Einsatz kommt. Hier schaltet er die Heizung ein, solange die Temperatur einen bestimmten Wert unterschreitet. Hat sich das Bügeleisen aufgeheizt, geht die Heizung aus, bis die Temperatur wieder unter den Grenzwert rutscht.

Digitale Heizungsregler wandeln einfache Messwerte in digitale Informationen um. Diese lassen sich auf kleinen Computern individuell verarbeiten, um die gewünschten Ergebnisse zu erreichen. Mithilfe von Algorithmen lässt sich die Temperatur der Räume dabei beispielsweise an Nutzer, Gebäude und Wettervorhersagen anpassen.

Moderne Regler nachrüsten: In vielen Anlagen möglich

Während alte Heizungsregler kompliziert zu bedienen sind, bieten moderne Systeme viele Vorteile. Gut zu wissen, dass Hausbesitzer Lösungen wie den Bosch EasyControl in vielen Fällen nachrüsten können. Am besten funktionieren diese in Kombination mit passenden Funk-Thermostaten. Die Installation ist einfach und bei vielen Gas- und Ölheizanlagen schnell erledigt.

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